UpCycling Simbabwe

UpCycling Produkte liegen im Trend! Inspiriert durch Natur & Umwelt mit viel Kreativität arbeiten Gilbert und seine Frau in Simbabwe. Sie fertigen mit 12 weiteren Kunsthandwerkern aus alten Ölfässern & Blechen die BIG FIVE und mehr Getier. Die Verarbeitung der alten Ölfässer ist Ressourcen schonend, umwelt-freundlich und verhilft Kunsthandwerkern in Simbabwe zu einem besseren Leben. Aus altem Blech mit Zange, Hammer & Seitenschneider bearbeitet - entstehen - diese ausdrucksstarken Kreaturen! 

Sisal Jewellery

Mit Leidenschaft und Respekt für die Erde, stellen bemerkenswerte Frauen in eSwatini wunderschönen, handgefertigten Schmuck aus Sisal her. Über 1400 Frauen arbeiten in den ländlichen Gebieten, sie schneiden, trocknen, bündeln das (Un)-Kraut, damit es danach in Naturfarben getränkt, getrocknet und versponnen werden kann. Erst dann wird das Gras nach alter Tradition, aufwendig geflochten & gewickelt - es entstehen einzigartige Lieblingsstücke wie Armreifen, Ringe, Ketten - rein aus der Natur! Gemeinsam können wir ein besseres leben weben!

Yda und ihr Team besitzen eine kleine Manufaktur in Johannesburg, die sich auf die Herstellung von qualitativ hochwertigen Accessoires wie Geschirrhandtücher, Kosmetiktäschchen und Schürzen spezialisiert hat. Die Handsiebdrucke auf Baumwoll,- und Leinen Stoffen, erzählen von afrikanischen Weisheiten & Geschichten die Einblick in die Mentalität & Kultur des südlichen Afrika's geben. 

Vivo & Princess Capetown

Vivo & Princess sind sehr stolz - für ihre Familien selbst sorgen zu können. "Wir können durch unsere regelmäßige Arbeit unseren Kindern Bildung sichern und sind - BREADWINNER!" Dies bedeutet in Südafrika, das Frauen mehr Einkommen haben als ihre Lebenspartner oder wie oftmals, die Familie allein ernähren. 

 

Vivo:"Als wir 2012 angefangen haben Schallplatten - Engel zu fertigen war es erst ein Versuch, wir wollten aus alten Dingen die wir geschenkt bekamen etwas herstellen. Martina/mama afrika spiritwork war damals in unserer kleinen Werkstatt und hat uns Mut gemacht, das unsere Idee wohl in Europa gut verkauft werden könnte. Zusammen haben wir überlegt, wie wir dies umsetzen. Heute freuen wir uns das unsere Engel die westliche Welt erobern. Wir lieben die Inspirationen die wir aus Deutschland bekommen und freuen uns sehr, daß bei mama afrika für uns immer die Freiheit bleibt, die eigene Kreativität mit einfliessen zu lassen."

 

Die lustig bemalten Engel tragen unterschiedliche Kleidchen, Sonnenbrille, Hut oder Mütze. Zu Weihnachten sind die Klassiker in rot/gold, rot/silber oder weiß/gold, weiß/silber die HITS. Über das ganze Jahr verkaufen sich die witzigen, bunten Engel in unterschiedlichsten Farben und so ist jeder Himmelsbote - ein Unikat! Unsere Neuheit: Engel können auch Bart & Hose tragen...

 

Herstellung: Die VinylPlatten werden aus gesundheitlichen Gründen in Wasser gelasert, die Ränder aufwendig von Hand geschliffen und jeder Engel wird aufwendig in mehreren Schritten (Trocknung) bemalt & verziert.

ShweSHWE STOFFE ORIGINAL

ShweShwe Stoffe zeigen die Buntheit & Vielfalt der Rainbow Nation - SÜDAFRIKA.

 

Shweshwe ist ein 100% südafrikanischer Baumwollstoff, der mit einem traditionellen Kupferrollen-Verfahren, dem sog. „Blue Print“ hergestellt wird.

Der Indigo-Stoff „Shweshwe“ (auch "Shoeshoe" oder "Isishweshwe" genannt) ist benannt nach dem legendären Basotho Häuptling Moshoeshe dem Ersten. Um 1840 präsentierten französische Missionare Moshoeshe I. den Stoff als Geschenk. Der Häuptling und seine Untertanen entwickelten eine große Vorliebe für dieses Material. Bis heute schmücken sich die stolzen Frauen der Basotho zu besonderen Anlässen mit Shweshwe. Der Stoff ist ein Teil der traditionellen Tracht aus Lesotho/Südafrika und wird zu wichtigen Zeremonien in den ländlichen Gebieten getragen.

 

Heute wird „Shweshwe“ von einer Britisch-Südafrikanischen Firma produziert. Die Mitarbeiter sind zu 30% am Unternehmen beteiligt, dadurch wird eine Altersabsicherung aber auch Mitbestimmung gewährleistet. Der exotische Stoff hat vor der ersten Wäsche einen unverwechselbaren Duft und eine Steifheit. Diese Eigenschaften liegen an dem traditionellen Herstellungsverfahren. Nach der ersten Wäsche wird der schöne Baumwollstoff angenehm weich und geruchsneutral. Jüngst erfreut sich Shweshwe immer größerer Beliebtheit bei westlichen Mode-Designerinnen.

Hearts for Makapanstad

"Karoo Angels flying around the world!"

Die umgebende Halbwüsten-Landschaft ist trocken, karg und eindrucksvoll - endlose Aussichten, Berge und Buschland. Am Ende einer einsamen Straße, steht eine winzig, kleine alte Kirche in der aussergewöhnlich, kunstvolle Federengel von Hand gefertigt werden - rein wie die kristallklare Luft, die die HandwerkerInnen den ganzen Tag umgibt. Jeder Himmelsbote hat seinen eigenen Namen mit einer bestimmten Bedeutung, die in den Geschichten, Erlebnissen und Mythen, der KünstlerInnen tief verwurzelt sind.

 

Zu jedem Engel gibt es eine Beschreibung die bei jedem Kauf enthalten ist.

Angel names...

"Zuhause bei den Plastiktütenhühnern!"

Upcycling Art "In den Townships vor Kapstadt liegt das Geld oftmals auf der Straße!“ Aus dieser Idee entstand eine Kooperation, die direkt vor Ort den Menschen hilft. „Gemeinsam vorwärts“ ist das Motto. Der viele Plastik Unrat der das Straßenbild Kapstadts säumt wird gesammelt und „upcycelt“. Fehlproduktionen & Restposten von Kunststoffherstellern werden genutzt und neu zum Leben erweckt.

 

Inspiriert vom Leben in den Townships zwischen Hühnern, Schafen und Schweinen werden aus Plastik,-und Chipstüten die unterschiedlichen Hühner gefertigt. Wir bringen die Arbeit zu den Menschen und erleichtern somit vielen Männern und Frauen den mühsamen und vor allem kostspieligen Weg zur Arbeitsstelle in die Innenstadt.

 

Die Vision der Organisation ist es Arbeitslose mit ihren verschiedenen Fähigkeiten, sozial, wirtschaftlich, emotional und spirituell zu unterstützen. Spezielle Trainingsprogramme helfen den Menschen in Südafrika bei der Wiederherstellung Ihrer Würde, Selbstachtung und den Glauben an ein gemeinschaftliches Handeln.

 

Der Stolz eines jeden „Crafters“ ist es - für seine Familie selbst sorgen zu können, etwas zu produzieren was in der „westlichen Welt“ Anklang findet und seit nun über 14 Jahren ein begehrtes Produkt ist – das „PLASTIC CHICKEN“ von Chris und seiner Frau aus Langa.

"Madiba's sea hearts"

 

"Madiba's sea hearts" sind Samen aus einer lianenartigen Pflanze, der "Entada Rheedii" die in langen bohnenartigen Früchten wachsen. Die Schoten können bis zu 2 Meter groß werden. Sie verlieren durch ihre robuste Aussenhülle weder Form noch Farbe und gelten daher bei den Zulu's als ein Zeichen für Standhaftigkeit, Treue und Glück.

 

Zulu's glauben daran, dass ihre Ahnen im Meer weiterleben und die angeschwemmten "sea hearts" Geschenke ihrer Vorfahren sind. Von Nelson Mandela (liebevoll Madiba genannt) wird erzählt, dass er auf Robben Island eine Glücksbohne fand, die er bis zu seinem Tod bei sich trug.

 

Petronella ist eine der 3 Handwerkerinnen, die die "sea hearts" aus Südafrika zu Schlüsselanhängern, Ketten und Kerzenständer veredeln. Die Samen sind teils sehr dreckig und stumpf. Was sie einzigartig macht - sind die unterschiedliche Form und Größe jeder einzelnen "sea heart".

 

Dieses Produkt eignet sich hervorragend als Werbegeschenk und give-away. In die Oberfläche der Samen können wir Ihr Firmen Label scannen. Siehe Bild.

 

 

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Abendsonne Afrika für den tollen Auftrag in 2015 bedanken!

 

"Mulas for kid's!"

 

Das Recycling Projekt für Kinder in Jeffreys Bay wurde im Juni 2012 zum ersten Mal in die Tat umgesetzt.

Von den geschätzten 5000-6000 Kinder

des Townships Sexwale in Jeffreys Bay sind bereits innerhalb von 59 Tagen 2521 Kinder registriert und kommen wöchentlich ins Pellrus Community Center, um dort Ihre gesammelten Dosen, Flaschen, Pappen etc. wiegen zu lassen. Dafür erhalten sie eine eigenständige Währung „Moulas“(zerdrückte Kronkorken) um sich damit lebensnotwendige Utensilien wie Milch, Haferflocken, Toilettenpapier, Zahnpaste,- und Bürste aussuchen zu können.

 

Kleine Hilfe mit großer Wirkung!

Mit dem Kauf von einem "Dosenblechengel" ermöglichen Sie einem Kind mit

„5 Moulas“ eine Rolle Toilettenpapier, Zahnbürste,- und Paste, Seife und 500ml Milch zu kaufen! Das Projekt wird ausschließlich von freiwilligen Helfern, Sponsoren und Volontären organisiert!

 

5 Moulas = 1 Zahnbürste, 1 Zahnpaste, Rolle Toilettenpapier, 1 Seife und 500ml Milch oder = 1 Bleistift, 2 Hefte, Tee und ein paar Schuhe.

Projekt: "Special friends aus Durban!"

Unsere Perlenarbeiten werden in ZuluLand im "Valley of a Thousand Hills" gefädelt. Hlengiwe Dube, ist eine der wenigen Expertinnen die aus ihrer eigenen Familientradition/Zulu die Bedeutung von Perlen von ihrer Mutter und Großmutter weitergibt. Jede Farbe der Perlen und jede Kombination von Farben erzeugt eine andere Botschaft. Von den weißen Perlen, die einer Geliebten versichern: "Immer wenn ich dich sehe, wird mein Herz so weiß wie die Milch der Kühe, wenn sie morgens gemolken werden", bis zu den grünen Perlen, die verkünden: "Ich werde auf meinen Mann warten, während er in Johannesburg arbeitet." TALK WITH BEADS! Die zahlreichen  Frauen aus dieser Region verbinden heute alte Tradition mit neuem Design und sind stolz auf jedes ihrer aussergewöhnlichen von Hand gefertigten Lieblingsstücke. Wir unterstützen diese Kooperative seit mehr als 15 Jahren und uns verbindet eine enge Freundschaft.

Francisca Mabe ist 73 Jahre und eine „Gogo.“ (auf Zulu heißt „Gogo“ – „Großmutter“). Sie näht kleine Freunde. Von Ihren 10 geborenen Kindern ist nur eins noch am Leben. Sie sorgt für Ihre 5 Enkelkinder, die zwischen 6 und 20 Jahre alt sind. Francisca arbeitet nun schon 6 Jahre mit Perlen. Sie kam ins Hillcrest Aids Center als eine ihrer Enkelinnen sehr krank war. Paula (Leiterin des Projektes) zeigte ihr die Arbeit mit den Perlen und was “Frau“ daraus machen kann. Franciscas Augen waren nicht ganz so sehkräftig, im Center besorgte man ihr eine Brille, um ihr die Arbeit zu erleichtern. Gogo freut sich: „Wenn man ihr Tee bringt, dann kann sie bis zu 6 kleine Freunde am Tag produzieren, das garantiert mir Kleider, Nahrung und Bettwäsche. Vor meiner Zeit in Hillcrest hatte ich keine Schuhe, traute mich nicht aus dem Haus und hatte Angst davor ausgelacht zu werden. Heute kann ich für mich und meine Enkelkinder sorgen und meinen Teil dazu beitragen das es ihnen besser geht.“ Wenn man „Gogo Francisca“ fragt was ihr die kleinen Freunde bedeuten sagt sie: “Gott hat mir geholfen, er hat mir die Kraft gegeben an mich zu glauben und etwas Sinnvolles zu tun! Ich bin stolz & glücklich ein Teil vom Hillcrest Aids Project zu sein!“

Projekt: "Magariten für Golden"

Golden wuchs in Tsomo der Transkei im Eastern Cape der Region Mandelas auf.

Als er 16 Jahre alt ist, schicken ihn seine Eltern nach Johannesburg, um Arbeit in den Goldminen zu finden.

Als ältester Sohn verdiente er Geld, um seinen jüngeren Geschwistern

eine Schulausbildung zu finanzieren.

 

Nach einigen Jahren kehrt er zurück in die Transkei, baut ein Haus und heiratet Phumla. Sie haben 5 Mädchen und einen Sohn, das (Über-) Leben ist jeden Tag ein Kampf. Ihr kleines Stück Land in Tsomo ist nicht ausreichend, um die ganze Familie zu ernähren.

 

Die Familie entscheidet sich den langen Weg in die Großstadt Kapstadt anzutreten und in Khayelitsha ein neues zu Hause zu finden. Phumla ruft eine kleine Kinderkrippe ins Leben und kümmert sich um die Nachbarskinder während Golden Arbeit sucht. Doch die Familie hungert und Golden findet schwerlich Arbeit.

 

Golden träumt eines Nachts von einer Blumenwiese voller gelber & weißer Magariten. Am nächsten Morgen sucht er in seiner Umgebung diese Wiese und findet nur Müll – Blumen gibt es hier nicht. Sein Traum lässt ihm keine Ruhe -

er spürt - Gott will mir ein Zeichen geben. Zuerst versteht er nicht. Er läuft Tage umher, plötzlich fallen ihm die herumliegenden, gelbweißen Softdrink Dosen ins Auge. Er hat verstanden – sammelt einige Dosen und setzt sich in seine Hütte.

Mit Schere, Pinsel und einem Töpfchen Farbe fertigt er nach einigen Fehlversuchen schließlich die Blume von der er geträumt hat – eine Magarite. Die Idee ist geboren!

 

Heute lebt Golden glücklich in Khayelitsha. Wenn ich Golden besuche hört man

die Musik vom Nachbar Shack, Hühner laufen umher, die Leute grüßen freundlich: “Hi, mama afrika!“ Hier leben die Menschen auf engstem Raum nur durch Pappkartons getrennt. In der Hütte von Golden strahlen einem hunderte Blumen entgegen, jede einzelne von Hand gefertigt.