Projekt: "Karoo Angels flying around the world!"

Projekt: "Zuhause bei den Plastiktütenhühnern!"

Upcycling Art "In den Townships vor Kapstadt liegt das Geld oftmals auf der Straße!“ Aus dieser Idee entstand eine Kooperation, die direkt vor Ort den Menschen hilft. „Gemeinsam vorwärts“ ist das Motto. Der viele Plastik Unrat der das Straßenbild Kapstadts säumt wird gesammelt, gewaschen und mit Hilfe einer altbewährten Flechttechnik „upcycelt“. Dadurch werden gebrauchte Materialien neu zum Leben erweckt.

 

Inspiriert vom Leben in den Townships zwischen Hühnern, Schafen und Schweinen werden aus Plastik,-und Chipstüten die unterschiedlichen Hühner gefertigt. Wir bringen die Arbeit zu den Menschen und erleichtern somit vielen Männern und Frauen den mühsamen und vor allem kostspieligen Weg zur Arbeitsstelle in die Innenstadt.

 

Die Vision der Organisation ist es Arbeitslose mit ihren verschiedenen Fähigkeiten, sozial, wirtschaftlich, emotional und spirituell zu unterstützen. Spezielle Trainingsprogramme helfen den Menschen in Südafrika bei der Wiederherstellung Ihrer Würde, Selbstachtung und den Glauben an ein gemeinschaftliches Handeln.

 

Der Stolz eines jeden „Crafters“ ist es - für seine Familie selbst sorgen zu können, etwas zu produzieren was in der „westlichen Welt“ Anklang findet und seit nun über 14 Jahren ein begehrtes Produkt ist – die „plastic chickens“.

 

Projekt: "Madiba's sea hearts"

 

"Madiba's sea hearts" sind Samen aus einer lianenartigen Pflanze, der "Entada Rheedii" die in langen bohnenartigen Früchten wachsen. Die Schoten können bis zu 2 Meter groß werden. Sie verlieren durch ihre robuste Aussenhülle weder Form noch Farbe und gelten daher bei den Zulu's als ein Zeichen für Standhaftigkeit, Treue und Glück.

 

Zulu's glauben daran, dass ihre Ahnen im Meer weiterleben und die angeschwemmten "sea hearts" Geschenke ihrer Vorfahren sind. Von Nelson Mandela (liebevoll Madiba genannt) wird erzählt, dass er auf Robben Island eine Glücksbohne fand, die er bis zu seinem Tod bei sich trug.

 

Petronella ist eine der 3 Handwerkerinnen, die die "sea hearts" aus Südafrika zu Schlüsselanhängern, Ketten und Kerzenständer veredeln. Die Samen sind teils sehr dreckig und stumpf. Was sie einzigartig macht - sind die unterschiedliche Form und Größe jeder einzelnen "sea heart".

 

Dieses Produkt eignet sich hervorragend als Werbegeschenk und give-away. In die Oberfläche der Samen können wir Ihr Firmen Label scannen. Siehe Bild.

 

 

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Abendsonne Afrika für den tollen Auftrag in 2015 bedanken!

 

Projekt: "Mulas for kid's!"

 

Das Recycling Projekt für Kinder in Jeffreys Bay wurde im Juni 2012 zum ersten Mal in die Tat umgesetzt.

Von den geschätzten 5000-6000 Kinder

des Townships Sexwale in Jeffreys Bay sind bereits innerhalb von 59 Tagen 2521 Kinder registriert und kommen wöchentlich ins Pellrus Community Center, um dort Ihre gesammelten Dosen, Flaschen, Pappen etc. wiegen zu lassen. Dafür erhalten sie eine eigenständige Währung „Moulas“(zerdrückte Kronkorken) um sich damit lebensnotwendige Utensilien wie Milch, Haferflocken, Toilettenpapier, Zahnpaste,- und Bürste aussuchen zu können.

 

Kleine Hilfe mit großer Wirkung!

Mit dem Kauf von einem "Dosenblechengel" ermöglichen Sie einem Kind mit

„5 Moulas“ eine Rolle Toilettenpapier, Zahnbürste,- und Paste, Seife und 500ml Milch zu kaufen! Das Projekt wird ausschließlich von freiwilligen Helfern, Sponsoren und Volontären organisiert!

 

5 Moulas = 1 Zahnbürste, 1 Zahnpaste, Rolle Toilettenpapier, 1 Seife und 500ml Milch oder = 1 Bleistift, 2 Hefte, Tee und ein paar Schuhe.

Projekt: "Special friends aus Durban!"

Francisca Mabe ist 73 Jahre und eine „Gogo.“ (auf Zulu heißt „Gogo“ – „Großmutter“). Sie näht kleine Freunde. Von Ihren 10 geborenen Kindern ist nur eins noch am Leben. Sie sorgt für Ihre 5 Enkelkinder, die zwischen 6 und 20 Jahre alt sind. Francisca arbeitet nun schon 6 Jahre mit Perlen. Sie kam ins Hillcrest Aids Center als eine ihrer Enkelinnen sehr krank war. Paula (Leiterin des Projektes) zeigte ihr die Arbeit mit den Perlen und was “Frau“ daraus machen kann. Franciscas Augen waren nicht ganz so sehkräftig, im Center besorgte man ihr eine Brille, um ihr die Arbeit zu erleichtern. Gogo freut sich: „Wenn man ihr Tee bringt, dann kann sie bis zu 6 kleine Freunde am Tag produzieren, das garantiert mir Kleider, Nahrung und Bettwäsche. Vor meiner Zeit in Hillcrest hatte ich keine Schuhe, traute mich nicht aus dem Haus und hatte Angst davor ausgelacht zu werden. Heute kann ich für mich und meine Enkelkinder sorgen und meinen Teil dazu beitragen das es ihnen besser geht.“ Wenn man „Gogo Francisca“ fragt was ihr die kleinen Freunde bedeuten sagt sie: “Gott hat mir geholfen, er hat mir die Kraft gegeben an mich zu glauben und etwas Sinnvolles zu tun! Ich bin stolz & glücklich ein Teil vom Hillcrest Aids Project zu sein!“

Ihre Dankbarkeit trotz aller Widrigkeiten ist inspirierend.

 

 

Projekt: "Magariten für Golden"

Golden wuchs in Tsomo der Transkei im Eastern Cape der Region Mandelas auf.

Als er 16 Jahre alt ist, schicken ihn seine Eltern nach Johannesburg, um Arbeit in den Goldminen zu finden.

Als ältester Sohn verdiente er Geld, um seinen jüngeren Geschwistern

eine Schulausbildung zu finanzieren.

 

Nach einigen Jahren kehrt er zurück in die Transkei, baut ein Haus und heiratet Phumla. Sie haben 5 Mädchen und einen Sohn, das (Über-) Leben ist jeden Tag ein Kampf. Ihr kleines Stück Land in Tsomo ist nicht ausreichend, um die ganze Familie zu ernähren.

 

Die Familie entscheidet sich den langen Weg in die Großstadt Kapstadt anzutreten und in Khayelitsha ein neues zu Hause zu finden. Phumla ruft eine kleine Kinderkrippe ins Leben und kümmert sich um die Nachbarskinder während Golden Arbeit sucht. Doch die Familie hungert und Golden findet schwerlich Arbeit.

 

Golden träumt eines Nachts von einer Blumenwiese voller gelber & weißer Magariten. Am nächsten Morgen sucht er in seiner Umgebung diese Wiese und findet nur Müll – Blumen gibt es hier nicht. Sein Traum lässt ihm keine Ruhe -

er spürt - Gott will mir ein Zeichen geben. Zuerst versteht er nicht. Er läuft Tage umher, plötzlich fallen ihm die herumliegenden, gelbweißen Softdrink Dosen ins Auge. Er hat verstanden – sammelt einige Dosen und setzt sich in seine Hütte.

Mit Schere, Pinsel und einem Töpfchen Farbe fertigt er nach einigen Fehlversuchen schließlich die Blume von der er geträumt hat – eine Magarite. Die Idee ist geboren!

 

Heute lebt Golden glücklich in Khayelitsha. Wenn ich Golden besuche hört man

die Musik vom Nachbar Shack, Hühner laufen umher, die Leute grüßen freundlich: “Hi, mama afrika!“ Hier leben die Menschen auf engstem Raum nur durch Pappkartons getrennt. In der Hütte von Golden strahlen einem hunderte Blumen entgegen, jede einzelne von Hand gefertigt.

...wie wunderbar!